Welche Studien gibt es zu DSM 21097?

VIDABIOMA · Bacillus subtilis · Wissenschaft

Zu Bacillus subtilis DSM 21097 liegt eine zusammenhängende wissenschaftliche Dokumentation aus verschiedenen Forschungsbereichen vor. Dazu gehören stammspezifische Untersuchungen, Tierstudien, Patente sowie ein registriertes Humanforschungsprojekt.

Die wissenschaftliche Bewertung von DSM 21097 beruht nicht auf einer einzelnen Untersuchung, sondern auf mehreren sich ergänzenden Forschungsbausteinen.

Die kurze Antwort

Bacillus subtilis DSM 21097 wurde in unterschiedlichen wissenschaftlichen Zusammenhängen untersucht. Die vorliegenden Belege umfassen Forschungen an verschiedenen Tierarten, stammspezifische Charakterisierungen, Patente und ein in Deutschland registriertes klinisches Forschungsprojekt am Menschen.

Die einzelnen Untersuchungen beantworten dabei unterschiedliche Fragen. Zusammengenommen geben sie Einblick in die Identität, die biologischen Eigenschaften, die wissenschaftliche Verwendung und die weitere Erforschung des Referenzstamms.

Welche Untersuchungen liegen vor?

Zur wissenschaftlichen Dokumentation von DSM 21097 gehören unter anderem Untersuchungen bei Geflügel, Kälbern und Fischen. Dabei wurde der Stamm in unterschiedlichen biologischen und ernährungswissenschaftlichen Zusammenhängen betrachtet.

Hinzu kommen Patente und Forschungsunterlagen, in denen der Stamm beziehungsweise seine ursprüngliche russische Stammbezeichnung dokumentiert und für bestimmte wissenschaftliche oder technische Anwendungen beschrieben wird.

Wichtig zu wissen:
Frühe wissenschaftliche Unterlagen verwenden teilweise noch die ursprüngliche Bezeichnung VKPM V-10172. Der gleiche Referenzstamm wurde später unter der Bezeichnung DSM 21097 bei der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen hinterlegt.

Gibt es auch Forschung am Menschen?

Ja. In Deutschland wurde ein klinisches Forschungsprojekt registriert, in dem Bacillus subtilis DSM 21097 bei gesunden Erwachsenen und bei Personen nach wiederkehrenden Infektionen mit Clostridioides difficile untersucht wird.

Dabei sollen unter anderem Veränderungen des Darmmikrobioms sowie immunologische und biologische Parameter betrachtet werden. Eine registrierte Studie zeigt, dass der Stamm Gegenstand aktueller Humanforschung ist. Sie ist jedoch nicht automatisch mit bereits veröffentlichten Ergebnissen gleichzusetzen.

Warum sind auch Tierstudien und Patente relevant?

Eine wissenschaftliche Bewertung besteht nicht ausschließlich aus Humanstudien. Auch Tiermodelle, mikrobiologische Untersuchungen, Patente und die eindeutige Hinterlegung eines Referenzstamms können wichtige Informationen liefern.

Tierstudien zeigen beispielsweise, wie sich ein Stamm unter verschiedenen biologischen Bedingungen verhält. Patente können Aufschluss darüber geben, welche Eigenschaften untersucht wurden und für welche Anwendungen ein Stamm wissenschaftlich beschrieben worden ist.

Entscheidend ist die Gesamtschau:
Bei DSM 21097 ergänzen sich verschiedene Forschungsbereiche. Dadurch entsteht ein zusammenhängenderes Bild, als es eine einzelne Untersuchung allein vermitteln könnte.

Was bedeuten diese Studien für Verbraucher?

Die vorhandenen Untersuchungen zeigen, dass DSM 21097 kein nicht näher bestimmter Bacillus-subtilis-Stamm ist. Seine Identität ist eindeutig festgelegt, seine wissenschaftliche Geschichte ist nachvollziehbar und der Stamm wurde in unterschiedlichen Forschungsmodellen untersucht.

Die Studien sind jedoch kein Beweis dafür, dass der Stamm Krankheiten verhindert, behandelt oder heilt. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen weder eine medizinische Diagnose noch eine ärztliche Behandlung.

Zusammengefasst

Zu Bacillus subtilis DSM 21097 liegt eine wissenschaftliche Dokumentation aus mehreren Bereichen vor. Dazu zählen stammspezifische Untersuchungen, Studien bei verschiedenen Tierarten, Patente, die historische Dokumentation als VKPM V-10172 sowie ein registriertes Humanforschungsprojekt. Zusammengenommen ergibt sich daraus ein wissenschaftlich nachvollziehbares Gesamtbild des Referenzstamms.

Unser Anspruch:
Seit 2013 dokumentieren wir die wissenschaftliche Entwicklung von Bacillus subtilis DSM 21097 und ergänzen diese Wissenssammlung kontinuierlich um neue Erkenntnisse.

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