Warum lassen sich Studien verschiedener Stämme nicht direkt vergleichen?
VIDABIOMA · Bacillus subtilis · Wissenschaft
Nicht jeder Bacillus-subtilis-Stamm besitzt die gleichen Eigenschaften. Deshalb lassen sich wissenschaftliche Ergebnisse verschiedener Stämme nicht automatisch miteinander vergleichen.
Die kurze Antwort
Die Bezeichnung Bacillus subtilis beschreibt lediglich die Bakterienart. Innerhalb dieser Art existieren zahlreiche unterschiedliche Stämme, die sich in ihren Eigenschaften unterscheiden können.
Deshalb beziehen sich wissenschaftliche Studien immer auf den konkret untersuchten Stamm und nicht auf die gesamte Art.
Warum ist die Stammnummer so wichtig?
Jeder wissenschaftlich dokumentierte Referenzstamm besitzt eine eindeutige Stammbezeichnung, beispielsweise DSM 21097.
Diese Stammnummer sorgt dafür, dass weltweit nachvollziehbar bleibt, welcher Stamm untersucht wurde. Nur so können Studien eindeutig einem bestimmten Referenzstamm zugeordnet werden.
Zwei Hunde gehören zwar zur gleichen Tierart, unterscheiden sich aber deutlich in Größe, Aussehen und Eigenschaften. Ähnlich verhält es sich bei Bakterienstämmen: Sie gehören derselben Art an, besitzen jedoch unterschiedliche Merkmale.
Warum können Ergebnisse unterschiedlich sein?
Jeder Stamm besitzt sein eigenes genetisches Profil. Dadurch können sich beispielsweise Wachstum, Stoffwechsel, Sporenbildung oder andere biologische Eigenschaften unterscheiden.
Aus diesem Grund lässt sich eine Studie zu einem Bacillus-subtilis-Stamm nicht automatisch auf einen anderen Stamm übertragen.
Auf dieser Website beziehen sich wissenschaftliche Aussagen möglichst auf den Referenzstamm Bacillus subtilis DSM 21097. Dadurch bleibt nachvollziehbar, auf welchen Stamm sich Studien, Laboranalysen und weitere wissenschaftliche Dokumente beziehen.
Zusammengefasst
Studien verschiedener Bacillus-subtilis-Stämme lassen sich nicht direkt miteinander vergleichen. Wissenschaftliche Ergebnisse gelten grundsätzlich für den jeweils untersuchten Referenzstamm. Deshalb spielt die vollständige Stammbezeichnung – beispielsweise DSM 21097 – eine entscheidende Rolle.